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Budoclub Leverkusen

Formen


Eine der fünf Säulen des Taekwondo sind die Formen, auch Hyongs genannt. Es gibt insgesamt 24 Hyongs, die alle einen Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner nach einem genau vorgeschriebenen Bewegungsablauf und exakt definierten Techniken symbolisieren. Sie dienen dazu, die Konzentration zu steigern sowie Grundtechniken, Grundstellungen und Bewegungsabläufe zu schulen. Diese werden immer mit voller Energie und Geschwindigkeit ausgeführt. In den Hyongs sind alle wesentlichen Techniken enthalten, somit kann man sie auch als Lexikon des Taekwondo betrachten.

Selbstverständlich hat die 1. Hyong einen ganz anderen Schwierigkeitsgrad als die 24. Hyong. So fängt jeder Schüler sinngemäß mit der 1. Hyong an und lernt im Laufe der Jahre Stück für Stück weitere Hyongs dazu. So steigt mit jeder Prüfung (auch Kup/Dan-Gradierung genannt) die Anforderung des Schülers/Meisters immer weiter an, da man immer mehr Hyongs beherrscht und diese weiterhin trainieren bzw. vertiefen muss. Man kann somit von einem fortlaufenden Lernprozess sprechen.

Entwickelt wurden die 24 Hyongs von General Choi Hong Hi. Hinter den Bezeichnungen der Hyongs verbergen sich koreanische Legenden, Patrioten oder andere Teile der koreanischen Geschichte. Die Zahl 24 steht für die 24 Stunden des Tages. Sie symbolisiert ebenfalls das Leben eines Menschen, das im Vergleich zur Ewigkeit nicht länger als einen Tag dauert.